Pressemitteilung

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PRM 00 0 140818 16.11.1999 - 15:10 R00
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PRM000 1 15 462 vvvvb
Dreßler/Reformkommission/Gesundheitsversorgung/Ärzte/Versi
cherte/Krankenkassen/Versicherung/PRM/15/0818
Marktradikales Gesundheitssystem bietet keine soziale
Perspektive =

16. November 1999 - 0818


Stellv. Fraktionsvorsitzender


Marktradikales Gesundheitssystem bietet keine soziale
Perspektive

Zu den auf die Gesundheitsversorgung bezogenen Vorschläge
der "Reformkommission Soziale Marktwirtschaft" erklärt der
stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion,
Rudolf Dreßler:

Die Vorschläge der sogenannten "Reformkommission" laufen
auf ein Modell der Gesundheitsversorgung hinaus, in dem
letztlich die Höhe des Einkommens - genauer: die Kaufkraft
- über Umfang und Qualität der gesundheitlichen Leistungen
entscheidet. Es ist ein marktradikales Modell. Es gibt
vor, solidarisch zu sein, folgt aber tatsächlich streng
und unerbittlich dem persönlichen Kaufkraft-Potenzial.


Die Kommission hat dankenswerter Weise klargelegt, um was
es geht: Um die Herrschaft des Prinzips "Zahlbetrag gegen
Leistung" versus "Verbindung von solidarischer
Finanzierung und Leistung". Im Kommissionsmodell bestimmt
der Markt die Spielregeln der Gesundheitsversorgung - im
Modell der Regierungskoalition bestimmt ein gesetzlicher
Rahmen, wie sich die Beteiligten zu verhalten haben.

Die Anstrengungen von Koalition und Regierung zur Reform
der Strukturen im Gesundheitswesen finden sich in diesen
Vorschlägen übrigens nicht wieder. Sie werden praktisch
als nicht existent behandelt.

Im Einzelnen treten die Autoren für einen Systemwechsel
aus unserer gesetzlichen Krankenversicherung ein, weil
ihre Basis- und Wahlleistungen mit dem heutigen System
nicht zu vereinbaren sind. Die Rolle der Ärzte bleibt
völlig unklar, weil in diesem Vorschlag zwar viel von der
Verantwortung der Patienten für die Kosten und Therapien
die Rede ist, aber unklar bleibt, wer letztlich
entscheidet, was verordnet werden kann.

Gleichzeitig atmet aus diesem Papier durchgängig ein
tiefes Misstrauen gegenüber dem Kostenbewusstsein und
Interesse von Patienten und Versicherten an der
Gesundheitsversorgung. Eine Reihe von Regelungen lassen
zudem befürchten, dass sich die marktradikalen Autoren
nicht im Klaren darüber sind, welche bürokratischen
Regelungsmonster sie erzeugen, wenn ihre Vorschläge
Wirklichkeit würden (Krankenkassen als Begutachter und
Eintreiber von Beiträgen zur Basisversorgung auf der
Grundlage von Familieneinkommen).

Es ist erstaunlich, mit welcher Naivität die Autoren zum
Beispiel über das längst unbestrittene "Mengenproblem"
durch Ausweitung des ärztlichen Leistungsangebotes einfach
hinwegsehen. Oder darüber hinwegsehen, dass das heutige
System Kosten-Einsparvolumina im zweistelligen Milliarden
bereich bietet. Politik versucht derzeit mühsam, unser
System durch Rationalisierung, Kooperation, Vernetzung und
Veränderung von Finanzierungsströmen zu modernisieren. Das
allerdings zählt im Marktradikalismus offenkundig nicht.

Bedenklich stimmt, dass es der Kommission keine Warnung
ist, wenn sie im vergleichbar radikalen amerikanischen
System einen rund 30 Prozent teureren Beleg für ihren
vorgeschlagenen Weg findet.

Fazit: Die Kommission tritt für einen kostspieligeren Weg
ein, der den Versicherten weniger Leistung bringt.

Mitteilungs-Ende

 

Unter diesen Voraussetzungen ist zu überlegen ob nicht die Ärzte eine erneute Prüfung abzuleisten haben und die Gesetzgebung über die Behandlungsberechtigung dieser Klientel grundlegend geändert werden muss.

Gründe:

Zu diesen Mitteilungen ist lediglich auf die vorhergehende Seite zu verweisen, in der die Ansicht des Freundeskreises weitgehend dargestellt ist und aus der die Gründe für das Verhalten der Vertreter der Ärzteschaft erkennbar werden.

Bezeichnend ist es doch, dass die Vertreter der Ärzteschaft hiermit den Ärzten insgesamt ein Armutszeugnis ausstellen, die offensichtlich den Patienten bestimmen lassen, welchen Bedarf an Therapie und Medizin notwendig ist und dadurch ihre mangelnde Qualifikation anscheinend unter Beweis stellen, wie dem Bericht zu entnehmen ist.

Zum Mindesten machten die Herren Vertreter der Ärzteschaft ihren Einfluss in der Reformkommission geltend, wenn sie nicht gar persönlich an der Verfassung der Berichte beteiligt waren.

Nicht genug damit, die Vertreter der Ärzteschaft in diesem Gremium 
"Reformkommission Soziale Marktwirtschaft"
versuchen den versicherten Arbeitnehmern zu suggerieren, dass sie an der Misere an der derzeitigen Finanzsituation schuldig wären.

Sehr befremdend, da es doch die versicherten Arbeitnehmer sind, die bei den Ärzten ständig um Verschreibungen und Verordnungen der entsprechenden Medikamente bitten müssen und darüber hinaus nicht mal rezeptpflichtige Medikamente auf dem freien Markt zu beschaffen sind.

Ganz eindeutig liegt hier die Verantwortung bei der Ärzteschaft und nicht beim Patienten.
Und wenn die Herren Doktoren nicht einem solchen Futterneid unterlegen wären, den die älteren Ärzte und Professoren ihnen auf der Universität anerzogen haben, und Patienten die den Arzt wechseln wollen auch wegen richtig erfolgter Behandlung vorher behandelnden Arztes an diesen zurückverweisen würden, hätten wir hier erheblich weniger Probleme.

Im Übrigen lässt die Schwarze Magie, (unter Magier) wie anscheinend doch von Seiten der Herren aus den Ärztevertretungen betrieben, es nicht zu, dass die freie Arztwahl abgeschafft werden soll.
Die Ärzteschaft bescheinigt ja selbst die Unfähigkeit vieler Ärzte und muss so halt mit ihren Problemen leben und sich Gedanken darüber machen, wie sie die Mängel in ihren eigenen Reihen abändert und für objektive Versorgung mit Schulmedizin Sorge tragen kann.

Jedenfalls ist es den Patienten, die im übrigen hart für die Bezahlung der Gesundheitsleistungen arbeiten, nicht zuzumuten, dass sie, einmal bei einem solchen Kurpfuscher (vom Bericht ausgehend) gelandet und dem zur Folge falsch behandelt, erst noch Prozesse führen zu müssen, damit eine angemessene Behandlung durchgeführt werden kann, was der Patient schlimmstenfalls nicht überleben würde.

Vielleicht wäre es besser wie im alten China, den Arzt nur zu bezahlen, wenn er jemanden gesund gehalten hat und nicht für die Behandlung einer Krankheit, deren Dauer bei den schwarzen Schafen unter den Ärzten beliebig verlängert werden kann.

Im Übrigen eine Verordnung von weisen Männern, die bereits schon damals die Eigenschaften des Menschen recht treffend einordnen konnten und es ist zutreffend, dass solche Ärzte niemanden nachhaltig heilen können, steht doch bereits in der Bibel, dass die Habgier und der Neid den Menschen für wesentliche Dinge erblinden lassen (Schwarze Magie auch) , wovon das Verhalten der Ärzteschaft derzeit ein leuchtendes Negativbeispiel zu liefern scheint.
Aufgrund vorbezeichneter Blindheit ist den Ärzten der Zustand und die seelischen Belange des Patienten verschlossen und daher können derartige Ärzte lediglich vorübergehend die Leistungsfähigkeit wieder herstellen, nachhaltige Heilung und das Begreifen der damit in Zusammenhang stehenden Notwendigkeiten bleiben ihnen aber verschlossen.


Hier tritt dann der Schamane (Priester, Meister oder andere geeignete Person) auf die Bühne.

Notwendigkeit der Astrologie

 

Stand 17. November 1999

 

Siehe auch Homepage Meditationen  
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