Heilkräuter
 

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Teetrinken ist eine Kunst

Teetrinken ist eine Kunst und man sollte nicht denken, dass man „die Brühe" einfach so runterkippt, ähnlich wie wenn man eine Pille schlucken würde.

Letztlich sind die meisten von Menschen hergestellten Medikamente den Wirkstoffen der Pflanzen mehr oder weniger mäßig nachgebaut, weil man damit Geld verdienen kann und es nicht für nötig hält sich die Originalen Wirkstoffe aus der Natur zu holen, was bei steigendem Bedarf und beim Verschwinden der einzelnen Arten zudem auch immer schwieriger zu werden scheint, wenn man der fragwürdigen Werbung der Pharmaindustrie glauben soll.

Hier ist nicht nur darauf zu verweisen, dass nicht umsonst gerade in Asien regelrecht einmal am Tage mindestens eine Teezeremonie abgehalten werde.

Bei diesen Teezeremonien, die Übrigens ähnlich im indianischen Kulturkreis vorhanden sind, vergegenwärtigt man sich auf geistiger Ebene der Natur, der Spenderin der Kräuter.

Man öffnet sich der Natur gegenüber und bittet sie ihre guten Seiten zu entfalten und negative Strömungen zu beenden.

Dann öffnet die Natur auch ihre Möglichkeiten und durch die entsprechenden Geister werden zusätzliche Kräfte geweckt und frei gesetzt, die eine modern hergestellte Medizin nicht bieten kann.

Man dankt ihr und Gott wegen der Bereitstellung der Heilpflanzen und deren Nutzung und bittet um Hilfe in seinem Anliegen bezüglich der Gesundheit und anderer Anliegen.

In richtiger Weise eine derartige Teezeremonie abgehalten ist eher eine Meditation, eine Teemeditation, die sich auch mit den Betrachtungen der einzelnen Kräuter, der Ansicht derselben befasst und letztlich dazu führt, dass man den kleinen Dingen mehr abgewinnen kann, als es oft bei großen Dingen der Fall ist.

Manchmal sind die kleinen Blumen und pflanzen näher betrachtet schöner als die größeren Pflanzen und diese kleinen Blüten und Bestandteile zwingen uns schließlich auch dazu uns mit der Krankheit und mit den Krakheitssymptomen ernsthaft auseinander zu setzen, diese zu verstehen und zu ergründen, was uns schließlich zu Verhaltensänderungen veranlassen kann, die auch in Verbindung mit den medizinisch wirksamen Bestanteilen der Pflanzen die Krankheit erträglich, annehmbar oder gar letztlich beseitigen kann.

Darum ist es ratsam, möglichst viel über die Pflanzen, die in einer Kräuterteemischung enthalten sind in Erfahrung zu bringen.

Zum Schluss wird oft dann ein kleines Symbolisches Opfer gewissermaßen als Dankeschön für Gott, die Heilpflanzen und die Natur gegeben.

Schlicht und ergreifend reicht auch ein kleines Dankgebet.

Dann ist Heilerfolg weitgehend gesichert.

 
 
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