Umgang mit Patienten

"Der Knecht Gottes, der, wie es vorkommen kann, aus irgend
Einem Grunde verwirrt ist,
Muss sich sofort zum Gebet erheben und so lange
Vor dem höchsten Vater verharren,
Bis er ihm die Freunde seines Heiles wiedergibt."

(Franziskus)

Und hier liegt der Grund, warum gerade auch durch die Ärzteschaft die in Frage kommenden Patienten kurz, und mehr oder weniger beiläufig, auf die festigenden, heilenden und stabilisierende Wirkungen des Yoga, des Gebetes und der Meditation in jeglicher Form hingewiesen werden sollte.

Hierbei ist es zweitrangig, welcher Religion der Patient, die Patientin, angehört und gerade Meditationskurse sollten daher noch verstärkt die Angebote der in Frage kommenden Häuser und Institutionen bereichern und dieses sollte auch für nicht christliche Religionen dort möglich gemacht werden, um langfristig Stabilisierung und Gesundung für die Patienten nach Bedarf  zu ermöglichen.

In den Achtziger Jahren und weit in die Neunziger des kürzlich vergangenen Jahrhunderts wurde zum Mindesten die Meditation und Yoga von vielen Fachärzten geradezu verboten und man befürchte Krankheitsverschlimmerung statt Besserung.

Sicherlich ist Yoga, die Meditation und das Gebet die geeigneten  Wege zur inneren Ruhe und wenn diese nicht gegeben ist, wird eine Medikamentöse Behandlung nur unzureichende Ergebnisse bringen, denn Pillen lösen keine Probleme und nur eine Änderung der Verhältnisse und des Verhaltens können Erfolg versprechen und dieses geht nur über Medita neua (sich selbst erneuern,) also der Meditation.

Nach Indischer Denkweise und nach den Erkenntnissen der Schamanen ist es durchaus medizinisch und therapeutisch machbar, 
(z.B.: die Energien des Feuers mit Feuer zu bekämpfen) 
und daher ist die Behandlung mit Meditation, Gebet und Yoga äußerst wirkungsvoll, da das innere Feuer des Zweifels viele Herzen der psychisch kranken erobert hat und in die Irre führt und dieses dürfte darüber hinaus bereits dem Ordenstifter Franziskus bekannt gewesen sein.

In der Gnosis stehen zu dem allgemeinen Erscheinungsbild der "Krankheit" "Verwirrung" folgende Worte.

Wer sucht
soll nicht aufhören zu suchen,
bis dass er findet.

Und wenn er gefunden hart,
wird er verwirrt sein.

Und wenn er verwirrt ist,
wird er verwundert sein
und über das Universum herrschen.

Auch hiernach tritt Verwirrung vor der
 Erkenntnis ein, wie das wohl auch der
 Heilige Franziskus anscheinend wusste und möglicherweise war dieses genau die schwere Krankheit unter der der Heilige gelitten haben könnte, wie unter Franziskus bereits beschrieben.


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