Regeln

Regeln, die auch in der späteren Tätigkeiten der drei Franziskanischen Orden noch zu befolgen sind und deren Gültigkeit bis zum Heutigen Tage und darüber hinaus noch andauern kristallisierten sich bereits unter den schwierigen damaligen Verhältnissen heraus.

Hier äußerste Armut, strengster Gehorsam, Demut und kindlicher Glaube.
(Dieses, äusserste Armut, war zunächst der Grund, warum zunächst die Regeln nicht kirchlich anerkannt werden sollten und es scheint, dass diese Regeln sich im Laufe der Jahrhunderte sehr gelockert haben.)

Neu war die dazukommende Liebe zu allen Lebewesen.

Wenn wir hier hören von strengstem Gehorsam, so müssen wir hier dringend auch dem Zusammenhang die Forderung des Vatikanischen Konzils sehen, wonach der Glaubende in erster Linie seinem Gewissen verantwortlich ist.

Daher sind auch von den Oberen der Orden oder anderen Gemeinschaften Gewissensentscheidungen des einzelnen Mitgliedes zu akzeptieren und zu respektieren.

Mit kindlichem Glauben ist wohl mehr das Vertrauen gemeint, mit dem Kinder zu glauben verstehen und nicht kindliche Naivität, wie man bei verschiedenen Predigten manchmal den Eindruck hat.

Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen wurden die Mönche bei Bauern und Handwerkern der Gegend tätig, wo sie sich mit Naturalien bezahlen ließen.

Weitere Tätigkeiten waren der Pflegedienst an Aussätzigen und die Verkündigung des Gotteswortes.


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