Sein Wohnort wurde

S. Damiano

War das Klösterchen, in dem Franziskus seinen Wohnsitz nahm. Mittlerweile wurde er von seinen ehemaligen Freunden und Verwandten verlacht, da er doch eine Einstellung vertrat, die in die Zeit nicht zu passen schien.
Immerhin war es die Zeit, in der der Kaiser und der Papst miteinander haderten und der Klerus weitestgehend eine ausschweifende Lebensweise mit allerhand Vergnügungen betrieb und die Kirchenämter weitestgehend nach gut dünken vergeben wurden, selbstverständlich unter Berücksichtigung der verwandtschaftlichen Verhältnisse von Fürsten, Grafen und Bischöfen.

 Er diente den aussätzigen und armen, legte Hand an, um die Kirche wieder aufzubauen, wie ihm eine Vision schilderte und derartige Dinge missbilligte sein irdischer Vater und dadurch kam es eines Tages zu dem Ausspruch des Heiligen: „Bis heute nannte ich Petro Bernadone meinen Vater, von nun an sage ich nur noch: Vater unser, der Du bist im Himmel..." Und es kam zum eigentlichen und endgültigen Bruch mit seiner Familie.

Von den Benediktinern bekam er ein kleines Stück Land, Portiunkula.

Hier, in der Kapelle las er die Worte des Herrn „Wenn Du vollkommen sein willst, so gehe hin, verkaufe alles was du hast und gib es den Armen."

Daneben hat der Satz nun auch seine Gültigkeit: "Nehmt nichts mit auf den Weg, kein Stab, keine Tasche, kein Brot und keine Kleidung."

In diesem Zusammenhang tauschte Franziskus getreu den Worten seine vornehme Kleidung gegen die Kutte eines Bettelmönches und wand sich als Gürtel einen Strick um den Leib.


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